Ving Tsun Buchcover: Geheimnisse der Ving Tsun Holzpuppe entschlüsselt

Wozu Holzpuppen Training?

Ving Tsun Buchcover: Geheimnisse der Ving Tsun Holzpuppe entschlüsselt

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Das Training an der Holzpuppe ermöglicht Dir, in Ermangelung eines Trainingspartners Ving Tsun zu üben. Man sagt, der Wooden Dummy korrigiert Deine Position, die Armhaltung, Deine Ausrichtung etc.

Im Prinzip stimmt das auch. Aber nur dann, wenn Du weißt, was Du tust.

Der Fortgeschrittene tut sich hier relativ leicht – er hat bereits eine Menge Erfahrung was den Einsatz von Kraft angeht, kann Kraftlinien wahrnehmen und demzufolge auch feststellen, ob seine Position zur Holzpuppe korrekt ist, oder nicht.

Andererseits ist die Holzpuppe aber auch für relative Anfänger ein ausgezeichnetes Übungshilfsmittel, WENN die Anleitung stimmt. Und da hapert es häufig.

Videos auf Youtube helfen hier kaum weiter, denn da wird eine Form runtergekloppt, ohne dass gezeigt wird, worauf zu achten ist. In Schulen wird die Holzpuppe meist nur fortgeschrittenen Schülern gezeigt, mit der Folge, dass ein williger Schüler im Regen steht, und sich dies und das überlegt – ohne dass das dann wirklich in Sachen Ving Tsun weiterführt.

Was die Positionierung angeht, so sind die Prinzipien der Siu Nim Tao weiterhin gültig. Etwa Satz 1, wo die Zentrallinie aufgebaut wird. An der Holzpuppe kann man die eigene Position dadurch überprüfen, dass man mit beiden gestreckten Armen gegen den Stamm drückt, und der eigene Körper sich dabei nicht verdreht. Beide Arme sollten gleich stark belastet werden. Das wird dann bei PoPai besonders wichtig, wo ja doch erhebliche Kräfte in den gegnerischen Körper übertragen werden sollen. Das geht nur dann, wenn die eigene Ausrichtung korrekt ist.

Nebenbei: Der Abstand zur Holzpuppe muss natürlich so sein, dass man Kraft auf den Wooden Dummy übertragen kann. Hier lohnt sich dann ein Blick in die meisten Bücher zum Thema “Training am Ving Tsun Wooden Dummy”: Die Abstände sind sorgfältig so gewählt, dass KEINE Kräfte übertragen werden können. Bemerkenswert – oder?

Solche Dinge erfährt man, wenn man langsam übt, und auf die eigene Kraftwahrnehmung achtet.

Macht man diese Kraftübertragung in Verbindung mit einem Schritt, sollte sich das genauso symmetrisch anfühlen.

Dieses Gefühl überträgt man dann ins Training mit einem Partner.

Umgekehrt nimmt man das, was man beim Training mit einem Partner wahrgenommen hat, an die Holzpuppe und vertieft es dort.

In meinem Buch “Geheimnisse der Holzpuppe entschlüsselt” habe ich viele Trainingshinweise zusammengetragen, mit denen die Techniken im Ving Tsun sinnvoll geübt werden können.

Inhaltsverzeichnis und mehr gibt’s im Dragon Pole Martial Arts Shop

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